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Grundlagen-Strategie Drucken E-Mail

Dieser Artikel ist als grundlegende Poker Strategie und Orientierungshilfe für Pokeranfänger in kleinen Limits gedacht. Primäres Ziel ist es, sehr starke Hände zu spielen und wenig Fehler zu machen - das ist das Ziel jeder Strategie, bei niedrigen Einsätzen spielen die Spieler jedoch häufig ohne Strategie. Bei niedrigen Einsätzen kann man davon ausgehen, dass viele Spieler am Tisch sitzen, die loose spielen, also sich gerne den Flop anschauen und oft mitgehen. Eine weitere Eigenheit diese Spieler ist es, auf dem Turn und River Einsätze zu bringen, die in keiner Weise zum erwarteten Gewinn, bzw. der Gewinnchance, stehen. Darauf ist diese Strategie ausgelegt und orientiert sich an diesem Umstand.

Pre-Flop

Schlechte Karten sollten nicht ins Spiel gebracht werden, es sei denn Sie sind der Big Blind und können den Flop ohne einen weiteren Einsatz sehen. Hände, die “The Nuts” sind, also unschlagbar, sind Ihr primäres Ziel, oder welche, die auf dem River “The Nuts” werden. Damit wird das meiste Geld gemacht. Zu den prädestinierten Pocket-Cards hierzu zählen Pocket-Pairs (z.B.: AA,QQ,88), gute Connectors (z.B.: AK, 98, JT), sogenannte “One-Gaps” (z.B.: QT, 97) und natürlich Karten einer Farbe (suited) (z.B.: A7s, KQs, K6s).

Karten einer Farbe (suited) sind gut wenn: Die Karten vom Rang nahe beieinanderliegen, so kann man mit einem Straight Flush, Straight oder Flush rechnen. Oder sie haben eine hohe Karte zum Flush, der einem einen unschlagbare, oder fast unschlagbare Hand liefert (z.B. AXs, KXs).
Karten, die von ihrem Rang nahe beieinander liegen (Connectors) sind gut, wenn: Die Karten einen entsprechend hohen Rang haben. 23 z.B. ist schlecht, da es nicht viele Straight Chancen gibt, und auf ein gutes Pärchen kann man auch nicht hoffen. JT trifft hingegen die maximal Anzahl möglicher Straights, und hat auch noch eine ausbaufähige Höhe der Ränge was evtl. Pärchen etc. angeht.

Das soll nun nicht bedeuten, dass Sie andere Hände nicht mehr spielen sollten, spielen Sie sie nur nicht zu aggressiv. Mit den oben erwähnten Karten (Suited Cards und Connectors), sollten Sie sich möglichst viele billige Flops anschauen. Denn wenn Sie dann mal den Flush oder Straight auf dem Flop bekommen, haben Sie eine sehr starke Hand.

Es ist wichtig, dass Sie bereits im Pre-Flop die Strategie variieren. Sie sollten also nicht immer streng nach Protokoll spielen. In Abhängigkeit zu Ihrer Sitzposition sollten Sie mittelmäßige Karten auch mal erhöhen oder gehen Sie mit guten Karten einfach nur mit. Ziel ist es den Gegner über die eigenen Karten in Unkenntnis zu halten.

  • Spielen Sie gute Starthände aggressiv, aber nicht wie ein Verrückter
  • Werfen Sie mittelmäßige Karten in frühen Position weg
  • Ändern Sie zwischen den Runden immer wieder mal Ihre Grundstategie. Gehen Sie ab und zu mit einer sehr guten Starthand einfach nur ohne weitere Erhöhung mit. Erhöhen Sie mal mit mittleren Suited Cards oder Connectors.

 

 

 

Flop

Verpassen Sie den Flop und haben eine ungemachte Hand, so sollten Sie lediglich checken. Folden Sie Ihre Hand sobald gesetzt wird und Ihre Aussichten auf Erfolg minimal sind. Haben Sie hingegen am Flop bereits eine super Hand, so sollten Sie erhöhen und ein Raise nur mit einem Check beantworten. Halten Sie eine unschlagbare Hand, dann können Sie auch eine Free Card in der Hoffnung verteilen, dass ein anderer Spieler auf Turn oder River noch eine seiner Karten trifft.

  • Sie sollten nach dem Flop nicht weiterspielen, wenn Sie schlechte Karten oder schlechte Draws haben und von anderen Spielern erhöht wird
  • Flush Draws sollten Sie mitgehen oder selbst erhöhen
  • Straight Draws sollten Sie nur checken
  • Die Nuts sollten Sie langsamer spielen um keine Gegner zu vertreiben
  • Top-Pairs sollten aggressiv angespielt werden

 

 

 

 

Turn & River

Halten Sie mit der Turn-Karte eine unschlagbare Hand, so sollten Sie spätestens nun erhöhen. Bei höheren Pärchen und "Non Nuts" Händen sollten Sie nicht mehr erhöhen, wenn drei Karten gleicher Farbe oder nah beieinander liegende Karten auf dem Tisch liegen und jemand den Flop nur gecalled hat. Sollte ein Spieler auf eine fehlende Karte (z.B. zum Flush) gehofft haben, diese aber nicht bekommen hat, wird er die Erhöhung eh nicht mehr mitgehen. Sollte er doch getroffen haben, und checkt nur, will er Sie in den Pot reinlocken und dann weiter erhöhen.

Fazit

Spielen Sie die oben angesprochenen Karten und schauen Sie sich dazu möglichst viele billige Flops an, denn dort treffen Sie erst Ihre starken Hände. Versuchen Sie die eigenen Fehler zu minimieren und aus den Fehlern der Gegenspieler zu profitieren. Bluffs sollten Sie möglichst in diesen Limits unterlassen, da in diesen Limits sehr viele Spieler ohne Rücksicht auf Pot Odds ihre Erhöhung callen werden. Prinzipiell sollten Sie mit der maximalen Anzahl an möglich Chips an den Tisch gehen.

 

 

 
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